Preise für Gartenpools im Überblick
Wer in Deutschland einen Gartenpool plant, merkt schnell: Zwischen einfachem Aufstellbecken und dauerhaftem Stahlwandpool liegen nicht nur Qualitäts-, sondern auch deutliche Preisunterschiede. Dieser Überblick ordnet gängige Pooltypen, erklärt typische Kostenfaktoren und zeigt realistische Preisrahmen inklusive wichtiger Zusatzkosten.
Preise für Gartenpools im Überblick
Gartenpools reichen heute von kompakten Aufstellbecken für den schnellen Sommerspaß bis zu robusten Konstruktionen, die mehrere Jahre am gleichen Platz bleiben können. Damit die Budgetplanung realistisch bleibt, lohnt ein Blick auf Pooltypen, Größen, Zubehör und laufende Kosten. Auch regionale Faktoren wie Untergrund, Wasserpreis und Stromtarife in Deutschland beeinflussen den Gesamtaufwand.
Neueste Informationen zu Preisen von Gartenpools
Der Markt unterscheidet grob drei Preis- und Qualitätsklassen: einfache Luftring- bzw. „Easy Set“-Becken, Frame-Pools mit Metallgestänge sowie Stahlwandpools (teilweise als Einbau- oder Teilversenklösung). Ein kleines, einfaches Aufstellbecken ist oft bereits im niedrigen zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Bereich zu finden, während größere Frame-Pools meist im mittleren dreistelligen Bereich starten und je nach Set-Umfang deutlich darüber liegen. Stahlwandpools bewegen sich typischerweise ab dem hohen dreistelligen Bereich aufwärts und können – abhängig von Durchmesser, Höhe, Wandstärke, Leiter, Filteranlage und Einbauteilen – schnell vierstellige Gesamtsummen erreichen.
Ein wichtiger Trend bei Preisangaben ist, dass „Sets“ stark variieren: Manche Angebote enthalten nur Becken und Pumpe, andere zusätzlich Sandfilteranlage, Leiter, Abdeckung, Bodenschutz oder Skimmer. Für faire Vergleiche sollte man daher immer prüfen, welche Filtertechnik enthalten ist (Kartusche vs. Sand/Glas), welche Förderleistung realistisch ist und ob Sicherheits- und Komfortteile (Leiter, Abdeckung) bereits eingeplant sind.
Welche Gartenpools sind erhältlich und was kosten sie?
Bei der Auswahl entscheidet oft die Nutzung: Für gelegentliches Abkühlen reichen kleinere Aufstellbecken, für regelmäßiges Schwimmen und längere Standzeiten sind Frame-Pools oder Stahlwandpools gängiger. Mit steigender Beckengröße wachsen nicht nur Materialkosten, sondern auch Anforderungen an Filterleistung, Chemiebedarf und Abdeckung. Außerdem nimmt der Aufwand für die Fläche darunter zu: Ein ebener, tragfähiger Untergrund (z. B. verdichtetes Splittbett, Platten oder ein geeigneter Unterlegvlies-Aufbau) reduziert das Risiko von Schiefstand, Faltenbildung und Materialstress.
Praktisch relevant ist auch die Aufbauzeit: Aufstellbecken sind schnell einsatzbereit, Frame-Pools benötigen etwas mehr Zeit und Sorgfalt beim Ausrichten, Stahlwandpools sind in der Regel die aufwendigste Kategorie. In Deutschland kommen zudem häufig zusätzliche Posten hinzu, die beim reinen „Poolpreis“ nicht sichtbar sind: Wasser zum Befüllen (je nach Volumen), Strom für Umwälzung und ggf. Heizung, sowie Wasserpflege (Teststreifen/Photometer, pH-Regulierung, Desinfektion). Diese laufenden Kosten machen sich besonders bei größeren Becken bemerkbar.
Entdecken Sie die verschiedenen Optionen und Preise für Gartenpools
Für eine realistische Kostenplanung lohnt es, den Poolpreis als Einstieg zu sehen und die „Kosten drumherum“ systematisch zu ergänzen: Untergrundmaterial, Bodenschutz, Randsteine/Platten, Schlauchmaterial, Anschlussadapter, Zeitschaltuhr, Kescher, Bürste und eine passende Abdeckung. Wer die Saison verlängern möchte, sollte außerdem Solarfolie, Solardusche oder eine Wärmepumpe einplanen; hier liegen die Ausgaben je nach Leistung und Poolgröße oft im mittleren dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Bereich. Auch Sicherheitsaspekte (z. B. Leiter mit Sicherung, Abdeckung, Absperrmöglichkeiten) können zusätzliche Anschaffungen bedeuten.
Die folgende Gegenüberstellung zeigt typische Poolmodelle/Pooltypen bekannter Hersteller und realistische Preisrahmen, wie sie im deutschen Handel häufig vorkommen. Die Beträge sind als grobe Orientierung zu verstehen und hängen stark von Größe, Set-Umfang, Saison, Lieferumfang und Händler ab.
| Product/Service | Provider | Cost Estimation |
|---|---|---|
| Aufstellpool „Easy Set“ ca. 3,05 m | Intex | ca. 60–150 EUR |
| Frame-Pool „Steel Pro MAX“ ca. 4,27 m | Bestway | ca. 300–700 EUR |
| Frame-Pool „Ultra XTR“ ca. 4,57 m | Intex | ca. 600–1.100 EUR |
| Stahlwandpool-Set ca. 3,60 m (mit Basiszubehör) | Steinbach | ca. 900–1.600 EUR |
| Stahlwandpool-Set oval ca. 4,60 x 1,20 m | Gre | ca. 1.400–2.500 EUR |
Preise, Raten oder Kostenschätzungen in diesem Artikel basieren auf den neuesten verfügbaren Informationen, können sich jedoch im Laufe der Zeit ändern. Eine unabhängige Recherche wird empfohlen, bevor finanzielle Entscheidungen getroffen werden.
Nach dem Kauf sind typische Zusatz- und Folgekosten häufig: Unterlegvlies/Bodenschutz (meist zweistellig bis niedriger dreistelliger Bereich), Abdeckung/Solarfolie (häufig zweistellig bis mittlerer dreistelliger Bereich), Wasserpflege (laufend, abhängig von Nutzung und Wetter), sowie Strom für die Filterpumpe (je nach Laufzeit und Tarif). Wer von Kartuschen- auf Sand-/Glasfilter aufrüstet oder eine stärkere Umwälzung benötigt, sollte ebenfalls zusätzliche Anschaffungskosten einplanen. So kann der „All-in“-Preis spürbar über dem reinen Poolset liegen.
Worauf Sie beim Preisvergleich achten sollten
Ein belastbarer Preisvergleich beginnt mit klaren Kriterien: Innenmaß/Volumen, Beckenhöhe, Materialstärke, mitgelieferte Filtertechnik und Sicherheitszubehör. Bei Filteranlagen ist die Praxisleistung entscheidend: Eine zu schwache Pumpe führt oft zu trüberem Wasser und höherem Pflegeaufwand. Ebenso wichtig ist die Verfügbarkeit von Ersatzteilen (Dichtungen, Schläuche, Kartuschen, Skimmerteile) und ob Standardanschlüsse genutzt werden, damit man später flexibel bleibt.
Auch die Standzeit spielt in den Preis hinein: Ein sehr günstiges Becken kann für eine Saison ausreichend sein, während ein stabiler Frame-Pool oder Stahlwandpool bei guter Pflege mehrere Jahre genutzt werden kann. Wer langfristig plant, sollte zudem die Kosten für Abbau/Einwinterung (Reinigung, Lagerung, Wintermittel, ggf. Überwinterungsabdeckung) berücksichtigen. Damit wird verständlich, warum „günstig“ und „kosteneffizient“ nicht immer dasselbe sind.
Zum Schluss lohnt sich ein realistischer Abgleich mit dem eigenen Garten: Platzbedarf inklusive Sicherheitsabstand, Zugang für Lieferung, ebene Fläche, sowie Nähe zu Strom- und Wasseranschlüssen. Wer diese Punkte früh einplant, vermeidet Nachkäufe und reduziert Folgekosten. Insgesamt lässt sich sagen: Der Preis eines Gartenpools ist gut vergleichbar, wenn Pooltyp, Set-Umfang, Untergrund und laufende Betriebskosten gemeinsam betrachtet werden.