Mietwohnungen in Frankfurt Am Main: Entdecken Sie Ihre Optionen

Frankfurt am Main zieht Studierende, Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger, Familien und internationale Fachkräfte an – entsprechend lebhaft ist der Markt für Mietwohnungen. Wer eine passende Wohnung finden möchte, sollte typische Mietpreise, Stadtteile, Wohnungstypen und wichtige Formalitäten kennen. Dieser Überblick hilft Ihnen, Angebote besser einzuschätzen und Ihre Suche realistisch zu planen.

Mietwohnungen in Frankfurt Am Main: Entdecken Sie Ihre Optionen

Frankfurt am Main gehört zu den teuersten Mietstädten Deutschlands, gleichzeitig gibt es eine große Bandbreite an Lagen und Wohnungstypen. Wer den Markt etwas versteht, kann die eigene Suche strukturierter angehen, realistische Budgets festlegen und passende Angebote schneller erkennen.

Mietwohnungen in Frankfurt: Preise im Detail

Die Höhe der Miete hängt in Frankfurt stark von der Lage ab. In zentralen Stadtteilen wie Innenstadt, Westend, Nordend oder Sachsenhausen liegen die Quadratmeterpreise für die Kaltmiete bei vielen Angeboten häufig im Bereich von etwa 15 bis über 22 Euro pro Quadratmeter, je nach Zustand und Ausstattung der Wohnung. In Randlagen wie Höchst, Fechenheim oder Bergen-Enkheim fallen die Mieten im Durchschnitt niedriger aus und liegen oft im niedrigen bis mittleren Zehnerbereich pro Quadratmeter.

Neben der Lage beeinflussen auch Größe und Zuschnitt der Wohnung den Preis. Kleine Apartments haben häufig einen höheren Quadratmeterpreis, sind in der absoluten Monatsmiete aber oft noch günstiger als große Wohnungen. Moderne Neubauten mit Aufzug, Fußbodenheizung und Tiefgarage kosten in der Regel mehr als Altbauten mit einfachem Standard. Hinzu kommen die monatlichen Nebenkosten, die bei vielen Frankfurter Objekten grob zwischen 2 und 4 Euro pro Quadratmeter liegen können, abhängig etwa von Energieeffizienz und Hausgröße.

Mietwohnungen in Frankfurt: Ihre Möglichkeiten

Wer eine Wohnung sucht, kann zwischen verschiedenen Typen wählen. Klassische Altbauwohnungen mit hohen Decken finden sich vor allem in Vierteln wie Nordend oder Bornheim und sind bei vielen Mieterinnen und Mietern beliebt. Neubauwohnungen oder sanierte Objekte mit moderner Haustechnik stehen häufig in Entwicklungsgebieten und neuen Quartieren, zum Beispiel im Europaviertel oder im Ostend. Für Studierende oder Berufspendler kommen zudem Mikroapartments oder Wohngemeinschaften in Betracht, die oft kleiner, aber gut angebunden sind.

Auch die Art des Mietverhältnisses unterscheidet sich. Unbefristete Mietverträge sind der Standard, es gibt jedoch auch befristete Verträge, etwa bei möblierten Business-Apartments. Wohnungsgenossenschaften bieten vergleichsweise stabile und häufig etwas günstigere Mieten, verlangen dafür jedoch Genossenschaftsanteile als Einlage. Sozial geförderte Wohnungen stehen Haushalten mit niedrigerem Einkommen zur Verfügung, unterliegen aber strengen Vergabekriterien. Für Familien oder Personen mit mittlerem Einkommen kann auch eine geförderte Mittelstandswohnung interessant sein, die unter dem freien Marktpreis liegt.

Mietwohnungen in Frankfurt: Überblick über Angebote

Für die finanzielle Planung ist ein grobes Verständnis aktueller Preisniveaus hilfreich. Eine typische Zwei-Zimmer-Wohnung mit etwa 60 Quadratmetern liegt in innenstadtnahen Lagen nicht selten im Bereich von rund 1.200 bis 1.800 Euro Warmmiete pro Monat, je nach Ausstattung, Baujahr und energetischem Zustand. In außenliegenden Stadtteilen oder weniger gefragten Gegenden können vergleichbare Wohnungen deutlich günstiger sein und teilweise zwischen etwa 900 und 1.300 Euro warm kosten.


Produkt/Leistung Anbieter Kostenschätzung
2-Zimmer-Wohnung ca. 60 m² im Zentrum ImmoScout24 (Inserate) oft 1.200–1.800 € warm pro Monat
2-Zimmer-Wohnung ca. 60 m² in Randlage immowelt (Inserate) oft 900–1.300 € warm pro Monat
Neubauwohnung ca. 70 m² ABG Frankfurt Holding meist etwa 11–14 € pro m² Kaltmiete, je nach Förderstatus
Sozial geförderte Wohnung Nassauische Heimstätte / Wohnstadt je nach Förderung teils deutlich unter Marktniveau

Preise, Sätze oder Kostenschätzungen in diesem Artikel basieren auf den neuesten verfügbaren Informationen, können sich jedoch im Laufe der Zeit ändern. Vor finanziellen Entscheidungen wird eine eigenständige Recherche empfohlen.


Viele Inserate finden sich auf großen Onlineplattformen wie ImmoScout24, immowelt oder Immonet. Dort lassen sich Suchaufträge mit Filtern für Stadtteil, Größe, Mietobergrenze und Ausstattung anlegen. Daneben lohnt sich der Blick auf die Webseiten großer kommunaler oder landeseigener Wohnungsunternehmen wie ABG Frankfurt Holding oder Nassauische Heimstätte / Wohnstadt. Sie veröffentlichen freie Wohnungen oft direkt und bieten zum Teil auch geförderte Angebote an.

Zusätzlich können Wohnungsgenossenschaften, lokale Tageszeitungen und Aushänge in Supermärkten oder an Schwarzen Brettern nützlich sein, insbesondere in gewachsenen Vierteln. Auch der persönliche Kontakt innerhalb des eigenen Netzwerks ist in einer Stadt mit angespannter Marktlage wichtig, da manche Wohnungen vergeben werden, bevor sie online erscheinen. Für Pendlerinnen und Pendler kann zudem ein etwas weiterer Weg zur Arbeit akzeptabel sein, wenn dafür die Miete niedriger ausfällt.

Wer sich auf eine Mietwohnung bewirbt, sollte Unterlagen frühzeitig zusammenstellen. Üblich sind eine aktuelle SCHUFA-Auskunft, Gehaltsnachweise der letzten Monate, eine Selbstauskunft, gelegentlich eine Mietzahlungsbestätigung der vorherigen Vermietenden sowie eine Kopie des Ausweises. Gut vorbereitete Interessentinnen und Interessenten können bei Besichtigungen schneller reagieren und Unterlagen zeitnah übermitteln, was angesichts hoher Nachfrage ein Vorteil ist.

Bei der Budgetplanung sollte nicht nur die Kaltmiete, sondern immer die Warmmiete inklusive Nebenkosten und gegebenenfalls Stellplatz oder Tiefgarage berücksichtigt werden. Zusätzlich fallen üblicherweise eine Kaution von bis zu drei Nettokaltmieten sowie Umzugskosten, eventuelle Renovierungen und die Erstausstattung an. Ein realistisch kalkuliertes Budget hilft, Überlastungen zu vermeiden und nur nach Wohnungen zu suchen, die langfristig tragbar sind.

Insgesamt zeigt sich, dass der Wohnungsmarkt in Frankfurt anspruchsvoll, aber vielfältig ist. Wer typische Mietpreise kennt, unterschiedliche Stadtteile vergleicht, verschiedene Wohnungstypen in Betracht zieht und seine Unterlagen gut vorbereitet, verbessert die Chancen, eine passende Mietwohnung zu finden, die sowohl zu den eigenen Ansprüchen als auch zum finanziellen Rahmen passt.