Kosten einer Feuerbestattung im Jahr 2026

Welche Kosten fallen 2026 bei einer Feuerbestattung in Deutschland an und wovon hängen sie ab. Dieser Überblick erklärt die typischen Posten von der Einäscherung über die Urne bis zur Beisetzung, zeigt aktuelle Schätzwerte und erläutert, wie regionale Gebühren, Energiepreise und Leistungsumfang das Gesamtbudget beeinflussen.

Kosten einer Feuerbestattung im Jahr 2026

Viele Angehörige fragen sich zu Beginn: Wie hoch sind die Kosten für eine Feuerbestattung im Jahr 2026. In Deutschland setzen sich die Gesamtausgaben aus mehreren Bausteinen zusammen, die je nach Stadt, gewünschtem Leistungsumfang und Friedhofsordnung variieren. Im Folgenden erfahren Sie die Preise für eine Feuerbestattung im Jahr 2026 in Form belastbarer Schätzwerte und mit Hinweisen, wie Angebote transparent verglichen werden können. Hier finden Sie zudem kompakte Informationen zu den Kosten einer Feuerbestattung im Jahr 2026, damit Planung und Budget realistisch bleiben.

Wie hoch sind die Kosten 2026

Für eine schlichte Feuerbestattung ohne Trauerfeier und mit einfacher Urne liegen realistische Gesamtkosten 2026 häufig zwischen etwa 2.300 und 3.800 Euro. Wird eine Trauerfeier mit Aufbahrung, Musik und Floristik gewünscht, bewegen sich Budgets erfahrungsgemäß eher zwischen rund 4.000 und 7.500 Euro. Diese Spannbreite erklärt sich durch regionale Gebührenunterschiede, die Wahl des Sargs für die Kremation, Transportstrecken, den Ort der Feier sowie die Gebühren der Friedhofsverwaltung.

Typische Einzelposten sind unter anderem Sarg für die Einäscherung mit etwa 500 bis 1.200 Euro, Kremationsgebühr mit etwa 200 bis 450 Euro, Urne mit etwa 80 bis 350 Euro, Überführung im Stadtgebiet mit etwa 150 bis 400 Euro, Formalitäten und behördliche Gebühren mit etwa 80 bis 200 Euro und Leistungen rund um die Trauerfeier wie Raummiete, Personal und Blumen mit etwa 400 bis 1.200 Euro. Für die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof fallen zusätzlich je nach Grabart und Laufzeit meist 600 bis 2.500 Euro an.

Preise 2026: was ist enthalten

Angebote von Bestattungsunternehmen unterscheiden sich darin, welche Leistungen pauschal enthalten sind und welche als Fremdkosten weitergereicht werden. Häufig in Paketen enthalten sind Versorgung und Überführung, ein Kremationssarg, Standardurne, Erledigung der Formalitäten und die Organisation der Einäscherung. Separat abgerechnet werden oft die zweite Leichenschau vor der Einäscherung, Friedhofsgebühren, Trauerhalle, Musik, Trauerdruck oder Blumenschmuck. Es lohnt, Positionen einzeln aufgelistet zu verlangen und auf transparente Beschreibung der enthaltenen Leistungen zu achten.

Region und Friedhofsträger prägen die Gebühren deutlich. In Großstädten mit hoher Auslastung oder besonderen Friedhofsordnungen sind Nutzungs- und Beisetzungsgebühren meist höher als in kleineren Kommunen. Zudem beeinflussen Energie- und Personalkosten die Kremationsgebühr. Da Preislisten regelmäßig angepasst werden, empfiehlt es sich für 2026 mit einem Puffer von etwa 5 bis 10 Prozent zu planen, insbesondere wenn Termin, Feierort und Dekoration noch offen sind.

Infos zu Kosten 2026

Nachfolgend finden Sie beispielhafte Anbieter und Produkte mit typischen Schätzwerten für 2026. Die Auswahl dient der Orientierung und zeigt, wie sich einzelne Posten in der Kalkulation wiederfinden können.


Produkt oder Leistung Anbieter Kostenschätzung
Kremationsgebühr Einäscherung Hamburger Friedhöfe – Krematorium Öjendorf 230–400 EUR
Basis Feuerbestattung ohne Trauerfeier mymoria 2.300–3.500 EUR
Feuerbestattung mit Trauerfeier Paket Ahorn Gruppe 4.000–6.500 EUR
Urnenbeisetzung kommunales Urnengrab Friedhofsverwaltung München – Städtisches Bestattungsamt 900–2.500 EUR
Kremation Krematorium Berlin Baumschulenweg 220–380 EUR

Preise, Tarife oder Kostenschätzungen in diesem Artikel basieren auf den neuesten verfügbaren Informationen, können sich jedoch im Laufe der Zeit ändern. Eigene Recherche wird vor finanziellen Entscheidungen empfohlen.

Bei der Angebotsprüfung hilft eine Checkliste. Sind Überführungen innerhalb und außerhalb der Stadtgrenzen inklusive oder kilometerabhängig. Ist die zweite Leichenschau vor der Einäscherung berücksichtigt, in vielen Bundesländern verpflichtend mit etwa 80 bis 200 Euro. Werden Krematoriumsgebühr und Urne als Fremdkosten durchgereicht. Sind Friedhofsgebühren, Grabnutzung und Laufzeit klar ausgewiesen. Sind Kosten für Trauerhalle, Dekoration und Musik fix oder variabel kalkuliert.

Auch mit begrenztem Budget sind würdige Abschiede möglich. Einsparpotenziale liegen oft in der Wahl eines schlichten Kremationssargs, einer Standardurne, kurzen Fahrstrecken und der Nutzung kommunaler Räumlichkeiten. Online buchbare Direktleistungen können Transparenz schaffen, während regionale Bestatter Nähe, Beratung und Organisation vor Ort bieten. Für eine spätere Grabpflege kann ein anonymes Urnenfeld oder eine halbanonyme Ruhestätte Kosten reduzieren, sofern dies zu den Wünschen des Verstorbenen passt und die lokalen Bestattungsgesetze eingehalten werden.

Abschließend gilt: Wer frühzeitig Wünsche dokumentiert und Vollmachten, Bestattungsvorsorge oder Budgets festhält, erleichtert Angehörigen Entscheidungen im Ernstfall. Ein strukturiertes, positionsgenaues Angebot sowie die Kenntnis der kommunalen Gebühren schaffen Klarheit. So lässt sich für 2026 eine Feuerbestattung verlässlich planen und finanziell realistisch absichern, ohne auf einen persönlichen und respektvollen Abschied zu verzichten.