Gartenpools - Informationen und Preise
Ein eigener Pool im Garten ist für viele ein lang gehegter Wunsch. Ob zur Abkühlung im Sommer oder als Mittelpunkt der Gartengestaltung – Gartenpools gibt es in vielen Varianten, Größen und Preisklassen. Wer sich für einen Gartenpool interessiert, sollte sich vorab gut informieren, um die richtige Wahl für die eigenen Bedürfnisse und das verfügbare Budget zu treffen.
Gartenpools erfreuen sich in Deutschland wachsender Beliebtheit. Immer mehr Haushalte entscheiden sich dafür, in einen eigenen Pool zu investieren – sei es ein einfaches Aufstellbecken oder ein fest eingebauter Schwimmteich. Die Auswahl an Typen, Materialien und Größen ist groß, und damit variieren auch die Kosten erheblich.
Welche Typen von Gartenpools gibt es?
Bei den Gartenpools verschiedener Typen und Größen lassen sich grundsätzlich drei Hauptkategorien unterscheiden. Aufstellpools sind die einfachste und günstigste Variante – sie werden aufgebaut, befüllt und lassen sich nach der Saison wieder abbauen. Einbaubecken hingegen werden fest im Boden verankert und bieten mehr Langlebigkeit sowie eine ansprechendere Optik. Als dritte Option gibt es sogenannte Schwimmteiche oder Naturpools, die biologisch gefiltert werden und besonders naturnahe Schwimmerlebnisse ermöglichen.
Darüber hinaus gibt es spezielle Formen wie Endlospool, auch Swim-Spa oder Gegenstromanlage genannt, bei denen man gegen eine künstliche Strömung schwimmt. Diese sind platzsparend und eignen sich gut für kleinere Gärten.
Welche Größen sind für Gartenpools üblich?
Gartenpools gibt es in einer Vielzahl von Größen – von kleinen Planschbecken mit einem Durchmesser von 2 bis 3 Metern bis hin zu großen Einbaubecken mit 10 Metern Länge oder mehr. Für Familien gelten Becken ab etwa 6 x 3 Metern als praktische Mindestgröße für komfortables Schwimmen. Kleinere Aufstellpools mit einem Durchmesser von 3 bis 4,5 Metern eignen sich gut für Kinder oder zur gelegentlichen Abkühlung.
Die Tiefe spielt ebenfalls eine wichtige Rolle: Für Schwimmzwecke empfiehlt sich eine Wassertiefe von mindestens 1,35 Metern, während Planschbecken für Kleinkinder deutlich flacher ausgelegt sind.
Was kostet ein Gartenpool?
Die Preisübersicht zu Gartenpools zeigt eine große Spanne. Einfache Aufstellpools aus PVC oder Stahlwand sind bereits ab etwa 100 Euro erhältlich. Mittelgroße Stahlwandpools mit Zubehör liegen häufig zwischen 500 und 3.000 Euro. Hochwertige Einbaubecken aus GFK (glasfaserverstärktem Kunststoff) oder Beton beginnen in der Regel bei 10.000 Euro und können je nach Ausstattung weit über 50.000 Euro kosten.
Hinzu kommen laufende Kosten für Wasseraufbereitung, Strom, Wartung und gegebenenfalls eine Abdeckung oder Überdachung. Diese können je nach Pooltyp und Nutzung zwischen 300 und über 2.000 Euro pro Jahr betragen.
| Pooltyp | Anbieter (Beispiele) | Kostenschätzung |
|---|---|---|
| Aufstellpool (PVC/Stahlwand, klein) | Intex, Bestway | ab ca. 100 – 500 € |
| Stahlwandpool (mittelgroß, mit Zubehör) | Steinbach, Summer Fun | ca. 500 – 3.000 € |
| GFK-Einbaupool | Compass Pools, Hobby-Pool | ca. 10.000 – 25.000 € |
| Betonpool (individuell) | Regionale Poolbauer | ca. 20.000 – 60.000 € |
| Naturpool / Schwimmteich | Biotop, Naturbad | ca. 15.000 – 50.000 € |
| Swim-Spa / Gegenstromanlage | Villeroy & Boch, Aquavia | ca. 8.000 – 30.000 € |
Preise, Tarife oder Kostenschätzungen, die in diesem Artikel genannt werden, basieren auf den aktuell verfügbaren Informationen und können sich im Laufe der Zeit ändern. Eine eigenständige Recherche wird empfohlen, bevor finanzielle Entscheidungen getroffen werden.
Was sollte man beim Kauf beachten?
Neben dem Preis spielen bei Informationen zu Gartenpools und deren Preisen auch rechtliche Aspekte eine Rolle. In manchen deutschen Bundesländern und Kommunen gibt es Vorschriften zur Genehmigungspflicht von Pools ab einer bestimmten Größe oder einem bestimmten Fassungsvermögen. Es empfiehlt sich, vor dem Kauf bei der zuständigen Gemeinde nachzufragen.
Auch die Wahl des Standorts ist entscheidend: Ein sonniger, windgeschützter Platz verlängert die nutzbare Saison, während schattige Standorte die Erwärmung des Wassers erschweren. Zudem sollte der Untergrund stabil und eben sein, insbesondere bei Einbaubecken.
Welche laufenden Kosten entstehen bei einem Gartenpool?
Neben den Anschaffungskosten sollten Interessierte auch die Folgekosten im Blick behalten. Dazu zählen Wasserchemikalien zur Pflege, Stromkosten für Pumpe und Filter sowie Reinigungsmittel und eventuelle Reparaturen. Wer seinen Pool über eine Solarabdeckplane oder eine Wärmepumpe erwärmt, kann die Betriebskosten zwar senken, investiert dafür mehr in die Erstausstattung.
Ein realistisches Jahresbudget für laufende Kosten liegt je nach Poolgröße und Ausstattung zwischen 300 und 2.500 Euro. Wer diese Aspekte von Anfang an einplant, erlebt später keine unliebsamen Überraschungen.
Ein Gartenpool ist eine langfristige Investition, die mit der richtigen Planung, dem passenden Typ und einem realistischen Budget viele Sommer lang Freude bereiten kann. Wer sich umfassend informiert und Angebote verschiedener Anbieter vergleicht, trifft am Ende die Entscheidung, die am besten zur eigenen Lebenssituation passt.