Erfahren Sie die Kosten für das Fällen eines Baumes in Frankfurt Am Main

Ein Baum kann Schatten spenden, Lebensraum bieten und ein Grundstück aufwerten – manchmal ist ein Fällen jedoch unvermeidbar, etwa wegen Sturmschäden, Krankheit oder Bauvorhaben. In Frankfurt am Main hängen die Kosten stark von Größe, Standort, Zugänglichkeit, Entsorgung und möglichen Genehmigungen ab. Dieser Artikel ordnet typische Preisfaktoren ein und zeigt praxisnahe Kostenspannen.

Erfahren Sie die Kosten für das Fällen eines Baumes in Frankfurt Am Main

Ob im engen Innenhof, im Reihenhausgarten oder auf einem größeren Grundstück am Stadtrand: Das Fällen eines Baumes ist in Frankfurt am Main meist ein Projekt, bei dem Sicherheit, Planung und rechtliche Rahmenbedingungen eine größere Rolle spielen als viele zunächst erwarten. Die Gesamtkosten entstehen nicht nur durch den eigentlichen Schnitt, sondern auch durch Vorbereitung, Absicherung, Abtransport und oft zusätzliche Arbeiten wie das Entfernen von Stammteilen oder das Fräsen des Wurzelstocks.

Erfahren Sie, was das Fällen in Frankfurt kosten kann

Die wichtigste Stellschraube ist die Baumgröße: Höhe, Stammumfang und Kronenbreite bestimmen, wie viel Zeit und Personal nötig sind. Ebenso entscheidend ist der Standort. Steht der Baum nahe an Gebäuden, Leitungen, Wintergärten oder über Gehwegen, wird häufig in Teilstücken abgetragen (Stück-für-Stück) statt „am Stück“ gefällt. Das erhöht den Aufwand und damit die Kosten, weil mehr Sicherungstechnik, mehr Schnitte und eine präzisere Arbeitsweise erforderlich sind.

Auch die Zugänglichkeit beeinflusst den Preis: Kann ein Fahrzeug nah heranfahren, ist die Logistik deutlich einfacher. In dicht bebauten Bereichen kann hingegen Seilklettertechnik, eine Hubarbeitsbühne oder in Einzelfällen ein Kran nötig werden. Zusätzlich spielen Termine, Lärm- und Sicherheitsauflagen sowie die Abstimmung mit Nachbarn oder Hausverwaltung eine Rolle, wenn Absperrungen oder Halteverbote notwendig sind.

Informieren Sie sich über typische Kostenfaktoren

Ein seriöses Angebot setzt sich oft aus mehreren Bausteinen zusammen: Arbeitszeit (Teamgröße und Dauer), eingesetzte Technik (z. B. Bühne), Material für Absperrung/Sicherung, sowie Entsorgung oder Verwertung des Holzes. Häufig kommen Zusatzpositionen hinzu, etwa das Zerkleinern (Häckseln) von Astmaterial, das Sägen in ofenfertige Stücke oder der Abtransport von Stammholz. Auch das Entfernen des Wurzelstocks per Fräse ist ein eigener Arbeitsschritt, der je nach Durchmesser und Zugang deutlich variieren kann.

Für Frankfurt am Main ist außerdem wichtig, dass kommunale Baumschutz-Regelungen und naturschutzrechtliche Vorgaben relevant sein können. Ob eine Genehmigung nötig ist, hängt typischerweise von Baumart, Stammumfang, Standort (z. B. geschützte Bereiche) und dem Grund des Fällens ab. Wer ohne erforderliche Freigabe handelt, riskiert Verzögerungen und zusätzliche Kosten. Ein Teil der „Kosten fürs Fällen“ ist daher manchmal schlicht die Zeit für Klärung, Dokumentation und Abstimmung.

Real-world betrachtet bewegen sich grobe Richtwerte für eine fachgerechte Fällung häufig von einigen hundert Euro (kleiner, gut zugänglicher Baum) bis in den niedrigen vierstelligen Bereich oder darüber (großer Baum, Teilabtragung, schwierige Lage). Damit Sie Preise für das Fällen eines Baumes in Frankfurt am Main besser einordnen können, hilft ein Blick auf gängige Anlaufstellen und typische Kostenspannen (je nach Projekt sehr unterschiedlich).


Product/Service Provider Cost Estimation
Baumfällung (Angebote lokaler Fachbetriebe) Gelbe Seiten (Anbieterverzeichnis) ca. 300–2.500+ € je nach Größe/Zugang (Schätzung)
Baumfällung (Preisvergleich über Vermittlung) MyHammer (Handwerkerplattform) ca. 250–2.000+ € je nach Leistungsumfang (Schätzung)
Genehmigungs-/Abstimmungsprozess (falls erforderlich) Stadt Frankfurt am Main (zuständige Stelle) ca. 0–200 € Verwaltungsgebühren möglich (Schätzung)
Grünabfall-/Holzentsorgung (Anlieferung/Abgabe) FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (Recyclinghof) je nach Fraktion/Menge teils gebührenpflichtig; häufig im niedrigen zweistelligen Bereich (Schätzung)
Wurzelstock entfernen (Fräsen als Zusatzleistung) Vermittlungsplattformen oder lokale Betriebe ca. 100–600+ € (Schätzung)

Preise, Tarife oder Kostenschätzungen erwähnt in diesem Artikel basieren auf den neuesten verfügbaren Informationen, können sich jedoch im Laufe der Zeit ändern. Unabhängige Recherchen werden empfohlen, bevor finanzielle Entscheidungen getroffen werden.

Hier sind Preisbeispiele für Frankfurt am Main

Als vereinfachte Orientierung (ohne Vor-Ort-Besichtigung) lässt sich oft so denken: Ein kleiner Baum in freier Fläche kann vergleichsweise günstig sein, weil weniger Sicherung und Logistik nötig sind. Steigt die Komplexität, steigen die Kosten meist sprunghaft: Teilabtragung mit Seilklettertechnik, zusätzliche Sicherungsposten, Absperrmaterial und längere Arbeitszeit treiben den Preis stärker als die reine „Sägearbeit“.

Achten Sie bei Preisbeispielen darauf, was enthalten ist: Ist die Entsorgung inklusive? Wird das Holz abgefahren oder nur auf dem Grundstück abgelegt? Sind Häckselarbeiten dabei? Ist die Baustelle abgesichert und sind potenzielle Zusatzkosten (z. B. Parkgenehmigungen, Halteverbote, Zugang über Nachbargrundstück) benannt? Erst der Vergleich gleicher Leistungsumfänge macht Angebote wirklich aussagekräftig.

Am Ende ist die sinnvollste Kostensenkung oft nicht das Drücken des Stundensatzes, sondern eine saubere Projektdefinition: klarer Leistungsumfang, geklärte Zugänge, realistische Zeitfenster und dokumentierte Absprachen. So lassen sich Nachträge vermeiden, und Sie erhalten eine nachvollziehbare Einschätzung, was das Fällen eines Baumes in Frankfurt am Main kosten kann.